Lern doch was Anständiges, Ingenieur zum Beispiel

Am 22. August 2011 veröffentlicht von Jil Berning

Ihr habt noch keine Idee was ihr später werden wollt? Welche Chancen ihr habt?
Dann kommt zur IdeenExpo, denn auch dieses Jahr gibt es hier wieder die Chance sich in einem persönlichen Rahmen über Berufe im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu informieren und erste Kontakte mit Betrieben zu knüpfen.

Vision Zukunft auf der IdeenExpo 2011

Vision Zukunft auf der IdeenExpo 2011

Als zentraler Punkt in der Halle 9 umfasst die so genannte Vision Zukunft dieses Jahr eine Fläche von 660qm und wurde so zu einem großzügigen Schlaraffenland aus Informationen, Kontakten und einer Menge Spaß. Denn hier geben Profis aus Institutionen, Verbänden, Kammern und Unternehmen an 14 Stationen praxisnahe Tipps zu Praktika, Ausbildung, Studium und zum Berufseinstieg im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Das Herzstück ist eine runde LED-Fläche mit ca. 520 qm Gesamtfläche und einer 30qm großen Bühne, auf der ein durchgehendes Bühnenprogramm Einblicke in technische Berufsfelder gewährt.
Ihr könnt euch unter anderem auf einen preisgekrönten Film des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik freuen, sowie auf die Junioren-Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger. Außerdem erläutern euch Professor Renz von der Leibniz Universität Hannover und andere Wissenschaftler die Mars-Exploration-Rover-Mission und zeigen Live-Bilder der beiden Roboter, die derzeit auf dem Mars sind. Und neben Einblicke in unterschiedliche Studiengänge und Diskussionsrunden über Rechte und Pflichten in der Ausbildung gibt es noch vieles, vieles mehr zu entdecken. Mehr zu erfahren gibt’s im Programmheft der IdeenExpo:

Aber wieso eigentlich? Wieso wird so viel Wind um Ingenieure & Co gemacht? Wieso informiert die IdeenExpo nicht über Berufsmöglichkeiten in Kunst, Sport oder Musik?
Die einfache Antwort ist: diese Berufe existieren heute nicht mehr ohne technische Hilfe, sprich technisches Wissen wird nahezu in jedem Bereich benötigt.

Interessiert ihr euch für Photographie? Dann müsst ihr euch auf eine höchst technische Arbeit einstellen, denn heutzutage läuft in diesem Beruf nichts mehr ohne Computer. Im Sport greift man immer häufiger auf technische Hilfsmittel zurück und hinter den großen Musikkonzerten steckt eine äußerst komplizierte Technik. Das soll nicht heißen, dass man keinen Beruf mehr findet ohne gut in Technik bzw. den Naturwissenschaften zu sein, aber es verdeutlicht die Wichtigkeit des Ingenieurberufs.

Gerade in der Industrie wird an allen Ecken und Enden händeringend nach Nachwuchs gesucht.  Junge Menschen, die sich heute entscheiden, eine Ingenieurswissenschaft zu studieren, können von einer Job-Garantie ausgehen. Denn Deutschland hat eine außerordentlich erfolgreiche Industrielandschaft und zählt in Forschung und Entwicklung zu den erfolgreichsten Nationen Europas.
Besonders gut ausgebildete Frauen haben beste Chancen, als Ingenieurinnen Karriere zu machen. Lediglich elf Prozent der Ingenieure sind hierzulande weiblich. Bei den Studentinnen liegt der Anteil bei 20 Prozent.

Nutzt also diese einmalige Chance sich in einem modernen Rahmen von hochqualifizierten Leuten beraten zu lassen. Und wer weiß, vielleicht springt ja vor Ort eine Praktikumsstelle heraus.

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