Meine Top 5 Exponate

Am 13. Oktober 2011 veröffentlicht von Marie Gräber

Die diesjährige IdeenExpo endete wieder rekordverdächtig: Mit rund 310.000 Gästen, die beim größten Mitmach-Event für Technik und Naturwissenschaften dabei waren, wurde der Besucherrekord von 2009 wieder getoppt. Auch ich war Teil dieses Besucheransturms und habe viele schöne Momente rund um und  im Pavillon der Ideen verlebt. In den fünf Themenwelten Produktion, Leben und Umwelt, Mobilität, Kommunikation sowie Energie gab es ein riesiges Angebot an Ausstellungsstücken zum Anfassen, Ausprobieren und Spaß haben. Aus den über 500 Exponaten habe ich für euch aus jeder Themenwelt mein persönliches  Highlight ausgewählt, über die ihr hier lesen könnt.

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Legoschiff

Als ich den Pavillon der Ideen betrete, blicke ich in viele junge freundliche Gesichter von in orange gekleideten Scouts. Ein junger Student namens Sebastian, der sich in den Semesterferien ein bisschen was als Scout dazu verdienen möchte, kommt auf mich zu und bietet mir an, mich über die IdeenExpo zu führen. Ich willige ein, bekomme noch einen Lageplan und los geht der Rundgang. Als erstes besichtigen wir die Themenwelt Energie. Alles ist der Orientierung wegen in der Farbe Gelb gehalten, überall stehen Stellwände, die Informationen zu den einzelnen Ausstellungsstücken zeigen. Mein Interesse wird auf ein Plakat gelenkt, auf dem der Slogan: „Brich den LEGO-Rekord – bau mit uns das längste Containerschiff!“ steht. Mein Spieltrieb wird geweckt und kurze Zeit später sitze ich mit kleinen und großen Besuchern der IdeenExpo an einem Tisch und setze nach einer Anleitung einen Legostein auf den anderen. Rückblickend kann ich jetzt behaupten, dass ich mitgeholfen habe, das mit 9,32 Metern längste LEGO-Containerschiff der Welt zu bauen.

Das fliegende Klassenzimmer

Das fliegende Klassenzimmer

Danach geht es für uns weiter in den blauen Mobilität-Bereich. Hier entdecke ich das Exponat mit dem Namen „Das fliegende Klassenzimmer“ von der Carl-Friedrich-Gauß-Schule. Ich nehme in einem richtigen Segelflugcockpit Platz und fühle mich wie eine angehende Pilotin, die erste Flugerfahrungen sammelt. Ziel dieses Exponats ist es, das Flugmodell eine Minute lang im Geradeausflug zu steuern, was ich allerdings nicht gleich beim ersten Versuch schaffe. Anhand eines „Prandtl’schen Strömungskanals“ wird mir anschließend erklärt, warum ein Flugzeug eigentlich in der Luft bleibt und wie die Strömung auf es einwirkt.

Peppermint Park

Peppermint Park

Nach diesem Erkenntnisgewinn schreiten wir in den lilafarbenen Kommunikation-Bereich vor. Schon von weitem höre ich die Musik, die aus einem kleinen Tonstudio schallt, das inmitten der anderen Exponate steht. Die Peppermint Park GmbH bietet Jugendlichen, die gern singen, die Möglichkeit ihren eigenen Song zu produzieren. Wie ich schnell feststellen muss, bin ich nicht die einzige, die dieses Exponat klasse findet.  Schließlich ist es normalerweise ziemlich teuer für Nachwuchstalente einen eigenen Song aufzunehmen. Hier gibt’s die benötigte Studiotechnik sowie Tipps von erfahrenen Tontechnikern und Produzenten gratis. Ich lasse deshalb anderen den Vortritt und höre einem jungen Mädchen zu, dass gerade den Song „Chicago“ von Clueso singt. Wer weiß, vielleicht schickt sie die Demo-CD ja ein und ich höre sie demnächst im Radio.

Wettkampfzone Fechten

Wettkampfzone Fechten

Anschließend machen wir einen kleinen Abstecher in die Erlebnis Arena Sport und Technik. Ich probiere mich in der Kampfsportart Fechten, bekomme ein Florett in die Hand und versuche die Schrittfolge nachzumachen, die auf dem Boden eingezeichnet und für diesen Sport Grundlage ist. Damit ich mich nicht verletze, ist mein erster Gegner vorerst eine Wand. Mir gefällt das Ganze so gut, dass ich überlege, neben dem Studium in einen Fechtverein einzutreten.

Begehbares Herz

Begehbares Herz

Nach dieser sportlichen Betätigung treibt es uns weiter in den in der Farbe Grün gehaltenen Leben und Umwelt Bereich. Besonders gut gefällt mir hier das Modell-Herz der Medizinischen Hochschule Hannover, das begehbar ist. Im Inneren kann ich die Bewegung des Herzmuskels sehen und die Herzgeräusche wahrnehmen. Aus dem Biologie-Unterricht in der Schule kenne ich bereits ein kleines Modell eines Herzes. Das ganze überdimensional groß zu sehen, empfinde ich aber als viel anschaulicher und interessanter.

Willi Weitzel besucht die Frühstücksmaschine

Willi Weitzel besucht die Frühstücksmaschine

Schließlich gehen wir den Pfad weiter und kommen in den orange gestalteten Produktion-Bereich. Hier fällt mir das Ausstellungsstück „Frühstücksmaschine“ des Humboldt-Gymnasiums Bad Pyrmont auf. Angesichts der Tatsache, dass ich morgens auch häufiger mal verschlafe und mich dann tüchtig beeilen muss, ist der Roboter, der Brote schneidet und diese dann auch gleich noch bestreicht, eine klasse Erfindung für mich.

Vielleicht hattet ihr auch schon Zeit eure Erlebnisse auf der IdeenExpo Revue passieren zu lassen. Was hat euch besonders gut gefallen? Was bleibt euch in Erinnerung? Und freut ihr euch auch schon auf die nächste IdeenExpo in Hannover in zwei Jahren? Schreibt mir und drückt den Kommentar-Button! 🙂

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