Surfen auf Polyurethan

Am 28. August 2013 veröffentlicht von Yannik Roth

Auf der IdeenExpo gibt es viel zu entdecken und nach der ganzen Vorbereitung ist es wirklich schön, die Veranstaltung nun endlich nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität zu sehen und zu erleben. Am Montag war ich beim Stand von Dow Deutschland zu Besuch, der am gelben IdeenPfad Energie – Ressourcen – Elemente liegt. Hier warten viele Exponate auf die Besucher, alle rund um das Thema Polyurethane (PU).  Ob eine Wand mit Memory-Effekt, eine schalldichte Schreibox oder eine Schaumpresse: Selber ausprobieren und testen steht bei diesen und anderen Exponaten im Vordergrund.

Surfen auf dem SimulatorEin Highlight ist ganz klar  der Surfsimulator! Der wurde schon bei der Exponate-Pressekonferenz im Vorfeld der IdeenExpo vorgestellt und ist nun in zweifacher Ausführung im Pavillon der Ideen zu finden. Tagsüber bilden sich lange Schlangen vor den Brettern, die von „Surflehrern“ betreut werden. Um ehrlich zu sein: Ich hatte es mir einfacher vorgestellt.  Es ist gar nicht so leicht wie es vielleicht beim Zusehen scheint. Bei meinen Versuchen bin ich gefühlt länger im Wasser gewesen als auf dem Brett und ich denke, das Standpersonal hatte an diesem Tag schon bessere Surfer gesehen. Eine Karriere als Surfer werde ich in diesem Leben also definitiv nicht mehr starten. Trotzdem macht der Simulator riesig Spaß.

Aber neben dem Spaßfaktor stellt sich auch die Frage: Warum gehen die (richtigen) Bretter im Meer eigentlich nicht unter? Noch nicht einmal, wenn man sich darauf stellt? Das Geheimnis liegt im Material. Die Surfbretter werden aus Polyurethan hergestellt, das Material, das Dow produziert bzw. die Komponenten für dessen Herstellung liefert. So kann man am Stand vielfältige Einsatzmöglichkeiten für PU ausmachen, z.B. als Weichschaum für Matratzen oder als Hartschaum für Isolierungen von Kühlschränken. Ein Material also, ohne das wir im Alltag nicht mehr auskommen würden, aber von dem die meisten noch nie gehört haben.

Dafür, dass ich bis vor kurzer Zeit das Wort Polyurethan noch nicht einmal buchstabieren konnte, bin ich jetzt quasi schon sowas wie ein Experte nach meinen Besuchen bei Dow und BASF. Naja fast. Aber die tolle Eigenschaft des Materials ist seine vielfältige Einsatzmöglichkeit, die sich natürlich am Stand super in Exponate und Experimente umsetzen lässt.

Die IdeenExpo bietet Dow die Möglichkeit, die Polyurethane bekannter zu machen, aber was noch viel wichtiger ist: Die jungen Menschen können das Unternehmen kennenlernen und die spannenden Berufsfelder, die dahinter stehen. Dow ist bereits seit der ersten IdeenExpo 2007 als Aussteller engagiert und weiß, wie man junge Menschen ansprechen muss. Das spürt man, wenn man am Stand zu Besuch ist. Hier warten Auszubildende aus Stade, die auf Augenhöhe mit den Besuchern reden – ein Grundprinzip der Veranstaltung.

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