Ausbildung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Am 23. Mai 2017 veröffentlicht von Azubis BMWi

Starkes Team – Starke Ausbildung!

Die Berufsausbildung zum / zur Verwaltungsfachangestellten dauert insgesamt drei Jahre. Neben der Berufsschule gibt es das Ausbildungszentrum, in welchem die Rechtsfächer und auch andere fachspezifische Fächer unterrichtet werden. Die praktische Berufsausbildung findet wochenweise im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt. Unsere Ausbildungsstationen laufen in Blöcken ab, sodass wir zum Beispiel für 6 Wochen in einem Referat im Bundesministerium eingesetzt sind und danach für 6 Wochen in die Berufsschule gehen. Danach geht es z. B. für 4 Wochen in das Ausbildungszentrum. Diese Blockphasen wiederholen sich bis zum Ende der Ausbildungszeit. Wir unternehmen auch interessante Exkursionen und besuchen betriebsinterne Fortbildungsseminare.

So fahren wir demnächst mit der gesamten Gruppe nach Hamburg und werden sogar eine Hafenrundfahrt unternehmen, insbesondere die Logistik des Hamburger Hafens in Augenschein nehmen – bei uns ist also immer etwas los und wir haben die Möglichkeit uns zu beteiligen, das Leben im Ministerium aktiv mitzugestalten!

Besonders spannend ist die Ausbildungszeit in den Referaten – so nennt man die Arbeitsteams im Ministerium, die die verschiedenen Themen bearbeiten. Hier ist man eingesetzt und bereits während der Ausbildung „mittendrin“ und „voll dabei“ und kann bereits ab dem 1. Jahr – also von Anfang an – selbstständig mitarbeiten. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf 2 ½ Jahre ist bei guten Noten grundsätzlich möglich und wird auch sehr unterstützt.

Die Berufsausbildung kann auch als „Doppelqualifikation (DQ)“ durchgeführt werden. Wir, die Auszubildenden, die im BMWi diesen DQ Ausbildungsweg gewählt haben, erhalten die Chance, gleichzeitig neben der regulären Verwaltungsausbildung, eine Fachhochschulreife zu erwerben. Die Fachhochschulreife gibt uns im Anschluss an die Ausbildung eine weitere Weiterbildungs- bzw. Studiermöglichkeit. Natürlich bedeutet das auch, dass wir uns dafür nicht nur im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufhalten, sondern zusätzlich Zeit in der Schule verbringen. Im Ministerium haben wir die gleichen Aufgaben wie die anderen Mitauszubildenden.

Die Ausbildung im BMWi macht Spaß, denn wir lernen viel in unserer praktischen Ausbildung und haben wirklich nette Kollegen. Unsere Ausbilder und Kollegen zeigen sehr viel Verständnis, wenn wir uns auf Klausuren konzentrieren müssen oder Ähnliches. Dazu kommt, dass die Ausbildungsleitung immer ansprechbar ist und versucht, uns den Rücken zu stärken. Sollten einmal Probleme auftauchen, kann man dort immer darüber sprechen.

Die Schule müssen wir jeden Freitag besuchen, wenn nicht gerade Schulferien sind. Im ersten Jahr haben wir die drei Hauptfächer Mathe, Deutsch und Englisch. Im zweiten Jahr wird auch Physik dazu kommen. Auch nach der Ausbildung gibt es viele Angebote im Hinblick auf Zusatzqualifikationen. Im Ministerium werden zum Beispiel Sprachkurse angeboten.

In den zahlreichen Referaten des Bundesministeriums gibt es immer wieder verschiedene Aufgabenbereiche, in welchen es viel Spannendes zu entdecken gibt.

Wie waren die ersten Wochen im Bundesministerium?
Besonders die ersten Tage der Ausbildung sind sehr aufregend, da man viele Sachen noch nicht kennt. Durch Kennenlernrunden im Ministerium und auch im Ausbildungszentrum lernt man seine Kolleginnen und Kollegen schnell kennen und eine super Stimmung herrscht bereits ab dem ersten Tag. Die Stadtrallye durch Berlin und die Stadtrundfahrt ist besonders für die frisch nach Berlin gezogenen Azubis eine tolle Möglichkeit, die Stadt näher kennenzulernen.
Eines der ersten Referate, in welchem man eingesetzt ist, ist die Poststelle. Diese Station ist eine wichtige, denn dort lernt man, wie die Postwege im Ministerium geregelt sind. So lernt man das Haus wirklich kennen und kann die erlernten Dinge in den darauf folgenden Referaten anwenden. Auch sehr interessant sind die vielen Fachreferate, in welchen die wirtschaftlichen und energiebetroffenen Themen bearbeitet werden. Darunter fallen zum Beispiel: Ausfuhrkontrolle, Wirtschaftsfragen, Investoren, Außenwirtschaft, wirtschaftspolitische Analyse und auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Natürlich gibt es auch viele Referate, die sich um politische Angelegenheiten kümmern. In dem Referat Öffentlichkeitsarbeit gibt es für Azubis sogar die Möglichkeit an Pressekonferenzen der Bundesministerin mitzuwirken und dort anwesend zu sein.

Das sind unsere spannendsten Erfahrungen

“Im April habe ich die Möglichkeit bekommen, an einer großen Konferenz in Hamburg teilzunehmen, welche ich zuvor planerisch mit vorbereiten durfte. Dabei ging es um die 10. Nationale Maritime Konferenz in Hamburg, zu welcher die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Frau Zypries und die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel eingeladen wurden.”
Frederik A, 29

“Ich durfte während meiner Ausbildungszeit im Referat an der Digitalkonferenz Microsoft Berlin teilnehmen. Dabei ging es um die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und das dabei geplante Regierungsziel. Weiterhin habe ich bereits einige Veranstaltungen im BMWi betreut, indem ich die Akkreditierung und auch die Betreuung von Gästen begleitet habe.”
Katharina, 23

“Ich finde es spannend, dass wir Azubis an verschiedenen Ausbildungsorten, wie Detmold, Leer und Bonn eingesetzt werden und uns auch ein vierwöchiger Auslandsaufenthalt mit Sprachausbildung ermöglicht wird.”
Franzisca, 22

“Ich habe in diesem Jahr eine USA-Reise der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie vorbereitet. Dabei war es spannend zu sehen, wie so eine Reise aufgebaut und geplant wird.”
Annika, 18

“Es war sehr interessant, an den Gesprächsvorbereitungen für die Leitungsebene zu arbeiten”.
Rebecca, 20

“Die Ausbildung ist sehr vielfältig. Man lernt viele Bereiche kennen und kann nach kurzer Zeit schon recht selbstständig arbeiten.”
Can, 19

“Ich habe den Girls’Day im BMWi mit vorbereiten dürfen. Ich hatte sogar die Chance, die Bundesministerin Frau Zypries an diesem Tag kennenzulernen.”
Sophie, 17

“Durch den Einblick in das Ministerium war ich erstaunt, wie viele Handelsbeziehungen Deutschland mit anderen Ländern führt. Auch wie die Ministerien miteinander arbeiten ist beeindruckend.”
Jan, 18

“Darin ausgebildet zu werden, die Belange der Bundesrepublik Deutschland gemäß geltender Gesetze zu verwalten, ist mehr als interessant. Ich habe erfahren, dass das BMWi das einzige Bundesministerium ist, das noch eine eigene Altschriftgutverwaltung besitzt. Diese verwaltet intern jährlich bis zu 40.000 Akten. Sie ist ein Bindeglied zwischen der Registratur und dem Bundesarchiv und gleichzeitig Knotenpunkt der Recherchearbeiten im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.”
Sarah, 29

“Ich durfte letztes Jahr die Reise zur Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft für die Hausleitung mit vorbereiten.”
Virginia, 17

“Ich habe in diesem Jahr an einer Veranstaltung teilgenommen, in der die besten Ausbildungsabsolventen des Jahres 2016 aus den Behörden des BMWi-Geschäftsbereiches von der parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke geehrt wurden.”
Daniel, 17

Wir hoffen, dass wir Euch einen guten Einblick in unsere Ausbildung gegeben haben und sagen bis bald – im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie!

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