I.S.A.Ac – der autonome Garten Entspanntes Gärtnern auf der IdeenExpo

Am 13. Juni 2017 veröffentlicht von Liv Wachtel

Darf ich vorstellen? I.S.A.Ac. Eine Intelligent Selfsufficient Autonomous Agriculture. Sie wurde von den Schülern der IGS Roderbruch entwickelt. Aber zuerst sei gesagt, I.S.A.Ac ist viel leichter zu verstehen als man denkt. Jeder kennt doch das Problem. Da ist man drei Wochen im Sommer im Urlaub und wenn man wieder kommt, stellt man fest, dass die Blumen vertrocknet sind.

Diese Erfahrung musste Adrian auch machen. Er ist Schüler an der IGS Roderbruch und hatte sich für die Pflege des Schulgarten engagiert. Nur leider haben die Pflanzen die sechs Wochen Sommerferien nicht überlebt. Da dachte sich Adrian, das soll nicht nochmal passieren. Die Idee von I.S.A.Ac war geboren. Ein selbst bewässerndes Beet, welches sich um die Bedürfnisse der Pflanzen kümmert. Adrian ging mit seiner Idee zu dem „Jugend forscht“-Angebot der Schule und tüftelte dort mit seinem Team an dem autonomen Beet.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie das funktioniert. Es ist ganz einfach: Nun, man stelle die Wassertonne oberhalb des Beetes und schließe das Magnetventil an die Tonne und den Schlauch. Diesen sollte man dann ins Beet legen, damit das Wasser auch später da ankommt, wo es auch wirklich gebraucht wird. Nun schließe man das Ventil an dem Relais an und dies wiederum an den Rasberry PI. Man kann nun mit einem Pythonskript das Ventil steuern. So nun kommt Wasser ins Bett. Aber wie weiß der Computer, ob die Pflanze Wasser braucht? Da kommt unser Erdwiderstandsmesser ins Spiel, der misst die Bodenfeuchtigkeit. Wenn man den an den PI anschließt, kann man die aktuellen Daten auslesen.

Pssst…! Für die Technikfreaks unter uns: Man kann den Erdwiderstandsmesser nicht direkt an den Pi anbinden. Du musst einen Analogdigitalwandler dazwischen schalten, aber die IGS Roderbruch will einen detaillierten Bauplan von I.S.A.Ac. veröffentlichen, dann könnt ihr das System auch 1:1 nachbauen. Oder ihr lasst es euch auf der IdeenExpo von dem Entwicklern erklären. Mit einem weiteren Skript sorgt der PI dafür, dass, wenn die Erde zu trocken ist, sich das Ventil öffnet. Voilà, da haben wir ein System, welches erkennt, ob das Beet Wasser braucht und wenn ja, es mit Wasser versorgt. Die Arbeit, die sonst der Gärtner verrichten muss, über nimmt nun I.S.A.Ac.

Das heißt, man kann sich im Urlaub entspannt zurück lehnen und weiß, den Pflanzen geht es gut. Mit dieser Idee hat sich dann das I.S.A.Ac. Team für den Ideenfang beworben. Daher wird I.S.A.Ac. nun auch auf der IdeenExpo ausgestellt. Also, komm doch vorbei und schau dir an, wie das Gärtnern in der Zukunft aussehen könnte. Wer weiß, vielleicht baust du es dann in deinem Garten nach und gönnst dir mal einen schön langen Urlaub.

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