Niedersachsen-Technikum – ein Projekt für Interessierte und Neugierige!

Am 29. September 2017 veröffentlicht von Elaine Ellerbrok

Das Niedersachsen-Technikum liegt bei mir jetzt schon vier Jahre zurück. Was bleibt ist eine super Erfahrung und ein starkes Netzwerk aus Technikantinnen, Unternehmen und Koordinatoren – einem Team, das mit Herzblut bei der Sache ist. Auch jetzt schaue ich noch gerne auf diese Zeit zurück, die mich in meiner beruflichen Findung unterstützt hat.

Aber was genau ist das Niedersachsen-Technikum? Das Niedersachsen-Technikum ist ein sechsmonatiges Projekt zur beruflichen Orientierung, bestehend aus Praktikum und Hochschulbesuch speziell für junge Frauen, die sich für den technischen Bereich interessieren. Doch das ist noch längst nicht alles was einem geboten wird – ein persönliches Highlight waren für mich die Unternehmensbesichtigungen und der Austausch mit anderen Berufsträgerinnen und ehemaligen Technikantinnen. Ein großer Bestandteil des Technikums ist außerdem die Bearbeitung eines Projektes im Unternehmen, welches bei einer Abschlussveranstaltung präsentiert wird. Anhand der Einblicke aus Arbeits- und Universitätsalltag soll die Berufsentscheidung erleichtert werden.

Eher durch Zufall habe ich einen Zeitungsartikel über das Niedersachen-Technikum gelesen und habe so von dem Projekt erfahren. Da ich noch nicht wusste, welchen Beruf ich später ergreifen wollte, habe ich einfach mal mitgemacht, um herauszufinden, ob der MINT-Bereich etwas für mich sein könnte!

Mein Technikum habe ich in Nordhorn bei Rosink Maschinenfabrik & Co. KG, einem Hersteller von Textilmaschinen, absolviert. Vorlesungen habe ich an der Hochschule Osnabrück im Bereich Informatik belegt. Neben einem kleinen Konstruktionsprojekt habe ich vor allem einen Projekttag im Unternehmen für Schülerinnen geplant und durchgeführt, um diesen die technischen Ausbildungen und Berufe näherzubringen.

Und heute? Nach dem Niedersachsen-Technikum war mir klar, dass Technik für mich genau das Richtige ist. So habe ich mich nach einem weiteren Praktikum in Le Havre in Frankreich für ein Maschinenbaustudium an der Hochschule Osnabrück entschieden. Am Maschinenbau gefällt mir besonders, dass das Studium sehr breit gefächert ist. Zunächst lernt man die Grundlagen und kann sich dann im Laufe des Studiums auf einen Schwerpunkt festlegen. Da ich durch Laborpraktika und vor allem durch eine Exkursion im Bereich Solartechnik zunehmendes Interesse an der Energietechnik und den erneuerbaren Energien entwickelt habe, habe ich mich für diese Fachrichtung entschieden.

Interessentinnen und Neugierigen kann ich nur raten, mutig zu sein und selber am Niedersachen-Technikum teilzunehmen, weil es vielfältige Einblicke in den MINT-Bereich gibt und man sieht, was der Bereich alles zu bieten hat! Schaut doch gerne auch mal auf unserer Homepage vorbei!

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