In der Chemiebranche warten über 50 Ausbildungsberufe auf euch

Am 17. Mai 2019 veröffentlicht von IdeenExpo

Aus über 50 naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Berufen kannst du in der Chemie wählen. Zum Beispiel kannst du Industriemechaniker, Industriekaufmann-/frau, Chemikant oder Chemielaborant werden.

Chemie verbindet Titelbild

Chemikant und Chemielaborant: Worin liegt eigentlich der Unterschied?

Rein nach Zahlen werden in der Chemie – neben Industriekaufleuten – am meisten Chemikanten und Chemielaboranten ausgebildet. Weil sie einen ähnlichen Namen haben, werden die beiden Berufe allerdings häufig verwechselt. Damit euch das nicht passiert, erklären wir die Unterschiede:

Chemikanten steuern die Produktion

Chemikanten steuern und überwachen Maschinen und Anlagen, die man beispielsweise zum Herstellen oder Verpacken von Kunststoffen, Klebstoffen, Farben und Lacken, Cremes oder Medikamenten benötigt. Sie steuern Parameter wie Druck und Temperatur, damit die Stoffe genau richtig gefiltert oder gemischt werden. Wenn mal eine Anlage muckt, sind sie zur Stelle, um den Fehler zu finden und zu beheben. Deshalb machen Chemikanten täglich Kontrollrundgänge in der Produktion, verbringen aber auch viel Zeit vor dem Computer – genauer gesagt in einer digitalen Messwarte, von wo aus sie alle Maschinen und Parameter im Blick haben.

Chemielaboranten arbeiten im Labor

Chemielaboranten sind eher selten in den ganz großen Anlagen unterwegs. Sie arbeiten in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboren und sind für die chemischen Versuche und Untersuchungen von Stoffen und Stoffmischungen zuständig. Als angehender Chemielaborant seid ihr aber nicht nur im Labor, sondern auch im Technikum unterwegs. Ein Technikum ist sowas wie eine Produktionsanlage in einer Nummer kleiner. Dort testet ihr euer im Labor entwickeltes Rezept oder Verfahren unter Betriebsbedingungen. So überprüft ihr, ob es bestimmten Anforderungen standhält.

Mehr dazu und den vielen anderen Ausbildungsberufen findet ihr auf dem ChemieAzubi-Blog. Werft einen Blick hinter die Werkszäune der deutschen Chemieunternehmen, holt euch Bewerbungs-Tipps ab und lernt die vielen Gesichter der Chemie kennen!

Schon gewusst? Azubis in der norddeutschen Chemieindustrie verdienen bereits im ersten Ausbildungsjahr über 1.000 Euro im Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr = 1.009 EUR
  • 2. Ausbildungsjahr = 1.060 EUR
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  • + 30 Urlaubstage jedes Jahr

Mit ein paar Klicks zum passenden Ausbildungsberuf

Der schnellste Weg herauszufinden, ob die Chemie das Richtige für dich ist, ist der Ausbildungsfinder von “Elementare Vielfalt”. Nach ein paar Klicks weißt du garantiert, welcher Beruf am besten zu dir passt.

YouTuberin Mai macht’s vor:

Hier geht’s zum Ausbildungsfinder: www.elementare-vielfalt.de/ausbildungsfinder

Wenn du schon weißt, welcher Beruf es sein soll, dann bist du auf der Ausbildungsplatzbörse von “Elementare Vielfalt” genau richtig: www.elementare-vielfalt.de/ausbildungsboerse

Spiele dich durch das 360°-Ausbildungsquiz!

Du kennst dich bereits aus mit den vielfältigen Ausbildungsberufen der Chemie-Branche? Beweise es und spiele jetzt das 360° – Ausbildungsquiz auf deinem Smartphone!

 

 

 

 

 

Dieser Blogbeitrag wurde von den norddeutschen Chemieverbänden VCI Nord und ChemieNord im Namen des Chemie-Gemeinschaftsstand “Chemie verbindet” zur Verfügung gestellt.

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