Michel
26.Okt.2011

Mein Weg als WIng – Paralleluniversum Hörsaal

Mein zweites Semester als Wirtschaftsingenieur nähert sich nun dem Ende und die Klausurenphase steht bevor. Besonders als Facebook von abiturbezogenen Statusmeldungen gefüllt wurde oder Freunde, die noch zur Schule gehen, vom „Schulstress“ gesprochen haben, auch zwischendurch: ich denke an die Schulzeit zurück und überlege, was sich so verändert hat – Zeit für einen subjektiven Vergleich:

Ich fange mit ein paar Eckdaten an: Während das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Springe mit rund 1.800 Schülern das drittgrößte Gymnasium in Niedersachen ist, bewegt sich die Universität Bremen mit über 18.000 Studenten im Mittelfeld der deutschen Unis. Am OHG hatte ich rund 15 verschiedene Fächer im Laufe der Schulzeit, an der Uni studiere ich in einer von fast 50 Fachrichtungen und belege während des Bachelorstudiums über 20 verschiedene Module und Veranstaltungen.

Marie
20.Apr.2011

Die Zukunft der Zeitung im digitalen Zeitalter

Wochenanfang im Jahr 20xy. Herr Zeitgenössisch sitzt am Frühstückstisch und wirft mittels seines Handys einen ersten Blick auf die Schlagzeilen der Online-Ausgabe seiner Zeitung. Das Titelblatt ziert heute die Überschrift: „Google statt Gutenberg – Die Printmedien sterben aus.“ Irreales Zukunftsszenario oder Wirklichkeit? 500 Jahre nachdem Gutenberg durch die Erfindung des Buchdrucks eine medientechnische Revolution ausgelöst hat, stehen die herkömmlichen Druckerzeugnisse wie Buch, Zeitung und Zeitschrift zunehmend in Konkurrenz mit den Neuen Medien. Vor allem das Internet lockt die Konsumenten mit einem großen Informations- und Unterhaltungsangebot und ersetzt damit für viele Leser die klassischen Printmedien in ihrer Funktion. Bedingt durch den technischen Fortschritt wird es des Weiteren immer einfacher, Online-Medien in den Alltag zu integrieren. Verdrängen die elektronischen Dienste die traditionellen Printmedien? Inwiefern kommt es zu Veränderungen der Zeitung?

Marie
03.Aug.2010

Facebook : Blaue Zeitverschwendungshölle

Hinter dem blauen Quadrat mit dem weißen „F" drin verbirgt sich eine Parallelwelt. Es braucht nur einen Mausklick, um sie zu öffnen und den großen, runden Planeten namens Erde - mein reales Leben - hinter mir zu lassen. Facebook ist wie ein riesiges Neubaugebiet mit Szeneviertelstatus, das ständig erweitert wird. 400 Millionen aktive Nutzer leben hier auf engstem Raum in einer Art multikulturellen Reihenhaussiedlung zusammen. Jeder Bewohner besitzt eine eigene Profilseite, die in den Grundzügen gleich konstruiert ist. Durch Fotos, Videos und persönliche Angaben kann ich mir den Lebensraum meiner Internetidentität nach meinen Ansprüchen individuell gestalten. Facebook erlaubt es, sich ein neues Ichbewusstsein zu erstellen.