Entdecken, Erleben, Ausprobieren

Exponat der Woche

 

 

Interaktiv, abwechslungsreich und spannend - das sind die hunderte von Mitmach-Exponate bei der IdeenExpo. Neugierig, was ihr in diesem Jahr erleben und ausprobieren könnt? Wir stellen euch jede Woche ein neues Exponat vor - so bekommt ihr einen kleinen Vorgeschmack auf die IdeenExpo 2017.

 

Exponat der Woche 16

 

Dem Stahlkocher über die Schulter schauen

 Die Salzgitter AG erklärt die Stahlproduktion anhand eines Miniaturwunderlandes

Ob im Haushalt, in der Industrie oder auf der Straße: Stahl ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken und wird zum Beispiel für den Bau von Geschirrspülern oder Autos benötigt. Bis das Material aufbereitet und in Form gebracht ist, sind viele Schritte in einem Hüttenwerk nötig. Wie das genau funktioniert, zeigt die Salzgitter AG anhand des Exponats „So geht Stahl“ auf der IdeenExpo in Hannover. Für die Ausstellung hat der Stahlkonzern ein mobiles Miniatur-Wunderland mitgebracht, das ein Hüttenwerk in Kleinformat zeigt. In der Regel ist es schwierig, eine Produktionsstätte vor Ort zu besichtigen. „Die Termine für Schulklassen werden meistens ein Jahr im Voraus vergeben. Außerdem müssen Schüler mindestens 15 Jahre alt und körperlich fit sein“, sagt Michael Schneider, der für die Ausbildung der Elektroniker bei der Salzgitter AG zuständig ist und das Projekt betreut.

Das Miniaturwunderland zeigt die Stahlproduktion in Miniformat. © Salzgitter AG

Das Gelände des echten Stahlwerks der Salzgitter AG ist rund zehn Quadratkilometer groß. Das sind etwa 1.200 Fußballfelder. Anhand des Miniaturmodells können die Besucher der IdeenExpo die vier wesentlichen Schritte der Stahlproduktion in Kleinformat verstehen lernen und müssen nicht extra zum Werk fahren. Die Stahlproduktion beginnt mit dem Hochofen. Dieser ähnelt einem überdimensionalen Kochtopf. Dort wird Eisenerz auf etwa 1.200 Grad Celsius erhitzt. Das flüssige Roheisen fließt anschließend in sogenannte Torpedopfannen. Das sind spezielle Waggons, die das Material ins Stahlwerk transportieren. Dort werden in einem Konverter Sauerstoff und andere Materialen zugeführt, so dass am Ende verschiedene Stahlsorten entstehen. Im nächsten Schritt wird der fertige Stahl in der Stranggussanlage in etwa zehn Meter lange und 30 Tonnen schwere Blöcke aufgeteilt. Diese werden erneut mit Waggons über die Schienen zum Walzwerk transportiert. Bei diesem Schritt wird das Material erneut erhitzt und gewalzt. „Am Ende hat man millimeterdicken Stahl in Form von Blechen“, erklärt Michael Schneider.

 

Vier Monitore sind an dem Modell montiert. Sie zeigen in einer Endlosschleife Ausschnitte der Produktion aus dem Werk der Salzgitter AG. „Wir hoffen, dass wir den Besuchern mit dem Exponat die Stahlproduktion näher bringen können“, so Schneider.

 

Viel Liebe steckt im Detail: Das Modell stellt alle wesentlichen Produktionsschritte vor. © Salzgitter AG

Exponat der Woche 15

Wenn Roboter tanzen lernen

Auf dem Stand der Metall- und Elektro-Industrie wird Zukunftsmusik Wirklichkeit

Da staunt selbst die Bundeskanzlerin: Ein Roboter, der spielend leicht programmiert werden kann, der zwei Arme und eine ähnliche Statur wie ein Mensch hat: „YuMi“ ist Teil einer neuen Robotergeneration. Er beeindruckte bei seiner Präsentation auf der Hannover Messe im April bereits viele Besucher – unter anderem auch Angela Merkel. Jetzt ist der sympathische „Roboter-Kollege“ mit dem ausgefallenen Namen („YuMi“ steht für „You and Me“) zum ersten Mal auf der IdeenExpo zu sehen. Auf dem Stand der Metall- und Elektro-Industrie zeigen gleich drei von ihnen, was mit Phantasie und Programmierungs-Knowhow alles möglich ist. Denn Fachleute der Firma Glaub aus Salzgitter haben das agile Trio extra für die IdeenExpo programmiert und sich dabei so manche Überraschung einfallen lassen: In Teamarbeit verpacken sie kleine Aufmerksamkeiten, verteilen sie persönlich an die Gäste der IdeenExpo und unterhalten mit coolen Tanz- und Showeinlagen. Im täglichen Leben werden YuMis in der Industrie vor allem bei der Elektro-Kleinmontage eingesetzt, also in den Fabriken, in denen Handys, Tablets und Laptops entstehen – alles in enger Kooperation mit ihren menschlichen Kollegen, ganz ohne Käfige oder Sicherheitsabstände.

Anfassen erlaubt: „YuMi“ soll Mitarbeiter künftig in der Fertigung unterstützen. © NiedersachsenMetall

Damit die Roboter die ausgefeilten Abläufe beim Verpacken der Geschenke und ihre Tanzchoreographie zur IdeenExpo auch perfekt beherrschen, haben die Programmierer rund sechs Wochen lang getüftelt. „Coole Tanzbewegungen auf die Musik zu programmieren, war mal was Anderes und hat Spaß gemacht. Die Choreografie und die Interaktion der drei YuMis waren eine echte Herausforderung. Jetzt sind wir sehr gespannt, wie sie auf der IdeenExpo bei den Besuchern ankommen“, sagt Gerd Dombrowski, Bereichsleiter für Automatisierungslösungen bei der Firma Glaub.

Bereichsleiter Gerd Dombrowski zeigt dem Nachwuchs wie der Roboter funktioniert. © NiedersachsenMetall

Exponat der Woche 14

Schritt für Schritt zum kleinen Golf

Auszubildende von Volkswagen zeigen Automobilproduktion im Miniformat

Bis ein neuer Golf in einem Volkswagenwerk vom Band läuft, sind viele komplexe Arbeitsschritte nötig. Wer nicht am Bau der Fahrzeuge beteiligt ist, kann sich nur schwer vorstellen, wie aus hunderten von einzelnen Bauteilen am Ende zum Beispiel ein Golf, Passat oder Tiguan entsteht. Das wollen Auszubildende des Automobilherstellers  ändern.  Mit dem Exponat „Die Miniatur Produktionslinie“ zeigt der Nachwuchs von Volkswagen auf der IdeenExpo, welche wichtigen Produktionsschritte ein Fahrzeug durchläuft.

Um den Ablauf detailgetreu nachzustellen, haben die Auszubildenden sechs Stationen der Fahrzeugfertigung hintereinander geschaltet. Auf Knopfdruck durchläuft ein Golf im Maßstab 1:18 die einzelnen Stationen. Zuerst wird der Karosseriebau gezeigt. Dabei wird die Motorhaube platziert und die Dachnaht verschweißt. Danach erfolgt die Lackierung inklusive eines Tauchbads, das mit Nebeleffekten und LEDs nachgestellt wird. Anschließend ist die „Hochzeit“ von Karosserie und Antriebsstrang zu beobachten, woraufhin die Räder an das Modellauto angebracht werden. Zuletzt durchläuft der Golf den Qualitätscheck in der Endabnahme und wird dann im Nachbau der Autostadttürme eingelagert.

Auszubildende von Volkswagen aus Wolfsburg haben eine Automobilfertigung im Miniaturformat nachgebaut. © Volkswagen.

Aber nicht nur die IdeenExpo-Besucher profitieren von dem Exponat. Vor allem die Auszubildenden lernen bei der Konstruktion der Miniatur Produktionslinie eine Menge über die Fertigung eines Volkswagen Modells. Während der dreimonatigen Planung überlegt sich der Nachwuchs, welche Schritte im Miniaturformat gezeigt werden. Das dient in erster Linie der Prüfungsvorbereitung. Die Idee dazu entstand bereits 2014, als sechs duale Studenten keine Prüfungsstelle finden konnten. Die Ausbilder riefen daher als Prüfungsmethode die „Miniatur Produktionslinie“ ins Leben. Seitdem wird diese ständig mit neuen Ideen weiterentwickelt. „Die freien Gestaltungsmöglichkeiten, das selbstständige Arbeiten im Team und die darauffolgende Rückmeldung und Anerkennung durch die Ausbilder waren eine tolle Erfahrung“, sagt der Auszubildende Niklas Mühl. Besonders die Teamarbeit habe dazu beigetragen, dass die „Miniatur Produktionslinie“ ein interaktives, anschauliches und spannendes Exponat für die IdeenExpo werden konnte. „Der Einfluss unterschiedlicher Ausbildungsberufe hat uns dabei geholfen, uns zu ergänzen und voneinander zu lernen“, so Mark Tenneberg.

 

Exponat der Woche 13

Spieler treten luftig gegen die Kugel

Die ZF Friedrichshafen AG stellt einen „Pneumatischen Kicker“ vor

Ein Tischkicker, bei dem die Füße der Spieler fehlen, Knöpfe und Schläuche an den Spielstangen befestigt sind und ein Monitor wie im Stadion über dem Spielfeld angebracht ist – den gibt es sicherlich sonst nirgends. Dass der „Pneumatische Kicker“ sehr ungewöhnlich ist, zeigt die ZF Friedrichshafen AG auf der IdeenExpo. Das Besondere: Er funktioniert mit Druckluft.

Per Knopfdruck sendet der Spieler ein Signal aus und die Luft strömt ruckartig aus einem kleinen Auslass. Dieser ist dort angebracht, wo bei einem normalen Kicker die Füße der Spieler zu finden sind. Durch die Kraft der ausströmenden Luft wird der Ball hin und her geschossen. Eine Anzeige, die über dem Tisch installiert ist, zeigt dabei den Spielstand an. Dies alles wird durch eine sogenannte speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) ermöglicht.

Die Auszubildenden Robin Blumberg und Charlotte Holtz arbeiten an ihrem „Pneumatischen Kicker“. © ZF Friedrichshafen AG

„Der Kicker im Pausenraum war bei uns sehr beliebt. Das hat uns auf die Idee gebracht, dieses luftige Fußballspiel zu entwickeln“, sagen die Auszubildenden Robin Blumberg und Charlotte Holtz von der ZF Friedrichshafen AG. Gleichzeitig habe man dabei die Ausbildungsinhalte unterschiedlicher Berufe mit dem eigenen Pausenvergnügen verknüpfen können.

Mit dem Bau des Kickers waren zehn Auszubildende der ZF Friedrichshafen AG rund ein halbes Jahr lang beschäftigt. Zunächst fertigten sie ein Holzmodell und rüsteten dann einen richtigen Kicker um. Zahlreiche Hürden mussten überwunden werden, bis die Technik funktionierte und das erste Testspiel gestartet werden konnte.

Exponat der Woche 12

Elektroflitzer gehen an den Start

Besucher können an einem Wettbewerb der Autostadt teilnehmen

In vielen Autorennen, wie etwa der Formel 1, flitzen wahre PS-Wunder über den Asphalt. Dass Rennwagen aber nicht unbedingt mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden und besonders groß sein müssen, zeigt die Autostadt in Wolfsburg. Speziell für die IdeenExpo haben Mitarbeiter der Autostadt den Konstruktionswettbewerb „Druck-Zuck“ entwickelt, bei dem vier Teams parallel eigene Miniatur-Rennwagen konstruieren. Das Besondere daran: Ein zentrales Bauteil des Flitzers, ein Zahnrad, stammt aus einem 3D-Drucker. Angetrieben wird der Wagen von einem Elektro-Motor mit Batterien. Das Zahnrad verbindet den Motor mit den Hinterachsen und sorgt dafür, dass die Kraft des Motors auf die Räder übertragen wird. Viermal täglich finden auf der IdeenExpo Durchgänge statt, bei denen es nicht nur auf Teamarbeit ankommt – das Zeitmanagement ist auch entscheidend. Jedes Team hat 90 Minuten Zeit, um den Miniatur-Rennwagen zu bauen. Dazu gehört auch, den Drucker zu programmieren und das Zahnrad zu drucken. Am Ende zeigt sich, wessen Mini-Flitzer auf der zehn Meter langen Rennstrecke als Gewinner ins Ziel fährt.

Der Miniatur-Rennwagen geht auf einer zehn Meter langen Strecke an den Start. (c) Lars Landmann

Einfach war die Entwicklung nicht. Wer denkt, dass der 3D-Drucker per Knopfdruck das passende Zahnrad „ausspuckt“, liegt falsch, erklärt Michael Smith, pädagogischer Mitarbeiter der Inszenierten Bildung. „Stundenlanges Herumtüfteln und Ausprobieren waren nötig, bis wir den ersten Durchlauf mit Schülern machen konnten. Einiges vom dem, was wir uns vorgestellt hatten, funktionierte gut, anderes klappte überhaupt nicht. Es waren diverse Fehldrucke nötig, bis wir den Dreh raus hatten“, sagt Smith. An „Druck-Zuck“ haben insgesamt sechs Mitarbeiter teamübergreifend gearbeitet. Für die Konstruktion mussten passende Bauskizzen entworfen und die richtigen Materialien beschafft werden. Außerdem beschäftigte sich das Team sehr lange mit dem 3D-Drucker. „Es dauerte, bis wir die richtigen Einstellungen herausgefunden hatten“, ergänzt Marlon Blume, ebenfalls pädagogischer Mitarbeiter der Autostadt.

Bis aus der ersten Idee der Workshop für die IdeenExpo entstand, vergingen mehrere Monate. „Trotz der langwierigen Vorbereitungsphase ist die IdeenExpo für die beteiligten Mitarbeiter immer ein großartiges Teamereignis, das allen sehr lange in Erinnerung bleibt. Auch die Schüler nehmen viele nachhaltige Eindrücke mit“, so die beiden Mitarbeiter.

Schüler Maik Kindsvater tüftelt mit seinem Team am Mini-Flitzer. (c) Lars Landmann

Exponat der Woche 11

NDR gewährt Blick hinter die Kulissen

Besucher können sich selbst an einem Mitmachstudio ausprobieren  Ob Wetterdurchsagen, Nachrichten, journalistische Beiträge oder der Verkehrsfunk – jeden Tag können wir uns über nahezu alles, was uns interessiert, informieren. Doch wie werden diese Informationen aufbereitet? Und wer sorgt dafür, dass sie über den Bildschirm flimmern und durchs Radio zu hören sind? Antworten darauf gibt der NDR auf der IdeenExpo in der IdeenHalle 7. Dort ist das multimediale Unternehmen mit einem Mitmachstudio vertreten.

Hinter dem täglichen Radio- und Fernsehprogramm steckt nicht nur jede Menge Arbeit, sondern auch eine ausgeklügelte Technik. Fernsehkameras, Mikrofone, Mischpulte, Lichttechnik und Schnittstellen stehen für die Jugendlichen zum Ausprobieren bereit und gewähren den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Zum einen lernen die Jungen und Mädchen dabei ein komplett ausgestattetes Fernsehstudio kennen. Hier können sie unter anderem vor und hinter der Kamera aktiv werden. Zum anderen bietet N-JOY, das junge Radioprogramm des NDR, ein mobiles Hörfunkstudio.

Besucher schlüpfen in die Rolle der Moderatoren. (c) Herzig

Welche Aufgaben ein Radiomoderator hat und welche Technik ihm dabei zur Verfügung steht, erfahren die Jugendlichen, indem sie in die Rolle eines „Radiomachers“ schlüpfen. Darüber hinaus gibt der NDR einen Einblick in die Arbeit seiner Online- und Social-Media-Redakteure und stellt seine Online-Aktivitäten und Social-Media-Kanäle vor.

Für den NDR wird der Besuch auf der IdeenExpo bereits zur Tradition. Bereits auf den vergangenen beiden Veranstaltungen war das Unternehmen mit seinem Mitmachstudio vor Ort. „In diesem Jahr haben wir das Exponat noch vergrößert, so dass wir die interaktiven Möglichkeiten erweitern. Das Mitmachstudio wird von den Azubis und Volontären des NDR präsentiert und betreut. Die jugendlichen Besucher erhalten ihre Infos damit aus erster Hand“, sagt NDR Projektleiter Peer Baake.

 

Die NDR-Azubis stehen mit Rat und Tat zur Seite. (c) Herzig

Exponat der Woche 10

Design Thinking - innovatives Denken

Zwei Coaches leiten interaktive Workshops auf der IdeenExpo

Design Thinking – das hört sich zunächst einmal sehr abstrakt an. Hinter dem Begriff steckt ein weltweiter Trend, den Besucherinnen und Besucher der IdeenExpo live erleben können. Unter der Überschrift „Die Zukunft ist Multiplayer“ werden am Stand des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Demografie Agentur für die Wirtschaft Workshops für Schülerinnen und Schüler angeboten, die in die Kunst des innovativen Denkens einführen.

Ziel der Methode des Design Thinking ist es, für Probleme Lösungen zu finden, die vor allem aus Sicht eines Anwenders praktikabel sind. Der Ansatz geht davon aus, dass Probleme besser gelöst werden, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem kreativen Umfeld zusammenarbeiten. „In Zukunft wird es in vielen Berufen nicht nur auf die fachliche Kompetenz ankommen“, erklärt Design-Thinking-Coach Tobias von Knobelsdorff. „Die Arbeit im Team und soziale Kompetenzen werden immer wichtiger, gerade im digitalen Wandel.“

Coach Tobias von Knobelsdorff während eines Workshops. © Martin Wenzel

Zusammen mit Coach Natalija Krasnoperova führt er Schülerinnen und Schüler in rund anderthalb Stunden an das Thema heran. Der gemeinsam mit der Demografie Agentur und dem BMAS entwickelte Workshop ist dabei speziell für die Besucherinnen und Besucher des Jugend-Events zugeschnitten. Zu viel verraten wollen die beiden Coaches aber noch nicht. „Während des Workshops sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst das Besondere. Es geht darum, zu zeigen, dass jeder einzelne kreativ ist“, sagt von Knobelsdorff. Die Jungen und Mädchen werden dazu animiert, im Team zu arbeiten, selbst Ideen zu entwickeln und vor allem umzusetzen. „Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie sich die Kreativität der Besucherinnen und Besucher spielerisch entfaltet“, sagen die Experten.

Coach Natalija Krasnoperova führt durch den Workshop. © Anatol Kowalewski

Exponat der Woche 9

Azubis bauen modernen Mini-Truck

Firma WABCO will Besuchern modernes Bremssystem zeigen

Jährlich passieren auf deutschen Straßen schwere Unfälle, in die häufig auch Lkws verwickelt sind. Moderne Technik kann helfen, die tonnenschweren Fahrzeuge sicherer zu machen – und somit Menschenleben zu retten. Die Firma WABCO entwickelt spezielle Brems- und Fahrerassistenzsysteme, die bei Bussen und Lkws zum Einsatz kommen. Wie diese funktionieren, stellt das Unternehmen mit seinem Exponat „WABCO-Truck“ auf der IdeenExpo vor.

Die Idee dazu hatten die drei Auszubildenden Michael Behring, Marco Weide und Yavuz Cevizkaya gemeinsam mit ihrem Ausbildungsleiter Sven Spyra. Sie haben einen Miniatur-Truck entwickelt, der sich über ein I-Pad fernsteuern lässt. Den Besuchern der IdeenExpo soll damit demonstriert werden, wie ein spezielles Notbremssystem den Lkw vor Hindernissen rechtzeitig zum Stehen bringt. „Dieses Projekt war eine gute Chance, uns mit dem Thema Programmierung und Signaltechnik auseinanderzusetzen. Die größte Schwierigkeit bestand darin, ein den Anforderungen entsprechendes Sensorsystem zu modifizieren und einzubauen“, so Marco Weide, Auszubildender bei WABCO.

 

Beschäftigten sich mit dem Bau des „WABCO-Trucks“ (v.l.): Michael Behring, Fertigungsmechaniker, Marco Weide, Mechatroniker und Yavuz Cevizkaya, Fertigungsmechaniker. © WABCO

Die Planungen für das Projekt haben bereits im vergangenen Jahr begonnen. Ziel war es, einen Miniatur-Truck mit verschiedenen Brems- und Fahrerassistenzsystemen auszustatten. Rund 30 Arbeitsstunden investierten die Auszubildenden allein in die technische Entwicklung. Sie haben sich dabei vor allem mit dem Bremssystem, dem Bau des Trucks und der Steuerung beschäftigt. „Wir wollen den Besuchern bestmöglich veranschaulichen, wie unsere Technik in der Praxis funktioniert“, sagt Sven Spyra. Die Entwicklung des Mini-Trucks hat offenbar viel Spaß gemacht. Spyra: „Am liebsten würden wir den Truck behalten und über unser Werksgelände fahren lassen.“

Exponat der Woche 8

Chemie-Azubis werden zu Schauspielern

Drei Unternehmen stellen ihre Ausbildungsberufe in 360°-Videos vor

Herkömmliche Filme über Ausbildungsberufe in der Chemiebranche gibt es viele. Warum also nicht 360°-Videos drehen? Das dachten sich der VCI Nord und ChemieNord zusammen mit drei ihrer Mitgliedsunternehmen, der Aurubis AG, der AVISTA OIL AG und der BASF Polyurethanes GmbH. Gemeinsam stellen sie auf der IdeenExpo drei der insgesamt rund 50 Ausbildungsberufe der Chemiebranche in 360°-Videos vor. Dazu setzt sich der Besucher eine Virtual Reality-Brille auf – und schon ist er zu Gast bei Verfahrensmechanikern von Aurubis in Hamburg, wird von einem Chemikanten-Azubi über die Anlage von AVISTA OIL in Dollbergen geführt und bekommt Einblicke in die Arbeit der Chemielaboranten von BASF Polyurethanes in Lemförde.

Mit den Videos wollen die Unternehmen ihre Anlagen und die Aufgaben der Auszubildenden so realitätsnah wie möglich für die Besucher der IdeenExpo darstellen. Damit dies gut gelingt, war natürlich einiges an Vorbereitung nötig. Drehbücher mussten geschrieben, Orte für die Dreharbeiten ausgesucht und schließlich die Aufnahmen gemacht werden. Die Herausforderung: Bei 360°-Videos kann man sich bei Versprechern nicht einfach mit Schnittbildern behelfen, so wie es zum Beispiel bei Fernsehinterviews üblich ist. Das bedeutete für die Darsteller volle Konzentration bei den Aufnahmen. „Der Dreh hat Spaß gemacht, auch wenn viel Aufwand hinter der Produktion steckt. Ich glaube, wir haben gut rübergebracht, wie actionreich unser Beruf ist“, sagt Peter Eckert, angehender Verfahrensmechaniker bei Aurubis.

 

Für den Dreh wurden vier GoPro-Kameras mit Speziallinsen verwendet, die zu einer Art Würfel zusammengebaut wurden. In der Postproduktion wurden die Aufnahmen zu Rundumbildern zusammengefügt. „Ich hätte nie gedacht, dass man für 30 Sekunden Redezeit etwa 50 Minuten vor der Kamera steht“, so Tim Noske, der bei AVISTA OIL zum Chemikanten ausgebildet wird. Und Johanna Skeretsch von der BASF Polyurethanes ergänzt: „Vor der Kamera zu stehen, war schon ein wenig komisch. Vor allem, dass man innerhalb einer 360°-Szene keine Schnitte macht, war gewöhnungsbedürftig. Aber als ich das einmal verinnerlicht hatte, hat es echt Spaß gemacht.“

Exponat der Woche 7

Schüler für digitale Bildung begeistern

Ministerium für Wirtschaft und Energie stellt multifunktionales Board vor

Schülerinnen und Schüler sollen die Technik verstehen, von der sie tagtäglich umgeben sind – das ist der Wunsch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Mit einer Förderung hat deshalb die Calliope gGmbH, ein Team aus 13 Spezialisten, im Auftrag des Ministeriums den sogenannten Calliope mini entwickelt. Das ist eine sieben Mal acht Zentimeter große Platine mit einem Display bestehend aus 25 LED sowie einem Prozessor und dient als Lerninstrument für den Nachwuchs. Der Mini-Computer wird als Exponat auf der IdeenExpo zu sehen sein.

Der „Calliope mini“ lässt sich mit anderen Geräten per USB verbinden. © Calliope gGmbH

Mit dem Board können die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Lehrern spielerisch das Programmieren lernen. Verschiedene Sensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon sowie ein Kompass sind in den Mini-Computer integriert. So können sie zum Beispiel einen Schrittzähler bauen, alle Farben in einem Kunstwerk zählen oder die Feuchtigkeit einer Pflanze überwachen. Es können zudem zwei Motoren direkt an das Board angeschlossen werden, um einen Roboter oder ein Fahrzeug zu konstruieren. Ein USB-Anschluss und Bluetooth ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, den „Calliope mini“ mit anderen Geräten zu verbinden. Mit wenigen Klicks sind die Schülerinnen und Schüler auch in der Lage, neue Anwendungen zu erfinden und zu programmieren. „Wir verstehen informatische Kompetenzen als Handwerkszeug, das Mädchen und Jungen ein riesiges Feld eröffnet, um die Welt um sie herum zu verändern. Mir ist es dabei sehr wichtig, wirklich alle Kinder zu erreichen“, sagt Maxim Loick, IT-Fachmann der Calliope gGmbH.

Die Idee zu Calliope ist in einem Elektronik-Bastelkurs während der Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern entstanden. Anschließend hörten die Gründer des Unternehmens von einem ähnlichen Projekt aus Großbritannien und ließen sich inspirieren. Im Herbst 2016 wurde Calliope dann im Rahmen des IT-Gipfels einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel des Boards ist es, den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen.

Exponat der Woche 6

Conti lädt ein zur virtuellen Truckfahrt

Rund 20 Mitarbeiter am Projekt beteiligt – Simulator mit neuster Technik

Manche Ideen mögen auf den ersten Blick schwer umsetzbar scheinen – bis jemand kommt, der sich einfach traut, sie anzupacken und weiter zu entwickeln. So entstand im Jahr 2013 bei der Continental AG zunächst der Gedanke, einen Lkw zu entwerfen, den Ausstellungsbesucher selbst steuern können. Inzwischen ist aus der Idee ein ergreifendes Projekt für viele junge Mitarbeiter geworden: Auszubildende der Continental AG stellen auf der IdeenExpo das Exponat „Truck-Simulator“ vor. Besucher des Jugend-Events können darin erleben, wie sich ein Hightech-Truck lenken und bedienen lässt.  
 
 

Besucher können in einem Cockpit eines echten Trucks Platz nehmen. © Continental

Im Hintergrund laufen während der Simulation unzählige Prozesse ab, die die Azubis aus den Bereichen Softwareentwicklung, Informatik, Mechatronik und Elektronik mit Raffinesse eingerichtet haben. Da sich die Technik ständig weiterentwickelt, muss auch der Simulator laufend auf den neusten Stand gebracht werden. Daran beteiligen sich immer etwa vier bis fünf Azubis aus unterschiedlichen Bereichen der Continental AG, damit ausreichend Know-how in das Projekt fließen kann.  

„Der Umbau des Trucks war eine besondere Erfahrung. Faszinierend fand ich es, die neusten Techniken, wie beispielsweise das Ersetzen von Außenspiegeln durch Kameras und Monitore, für die Verbesserung der Aerodynamik kennenzulernen“, sagt Jonas Kretschmer, der eine Ausbildung zum Elektroniker bei Continental absolviert. Seit Beginn des Projekts vor vier Jahren haben an dem Exponat mehr als 20 Experten und Auszubildende tatkräftig mitgearbeitet.

Auszubildende stellen den Truck-Simulator vor. © Continental

Exponat der Woche 5

Piloten berichten von ihren Erfahrungen

Schulungshubschrauber EC 135 landet auf der IdeenExpo 2017

Zwei Triebwerke, ein digitales Cockpit, ein Autopilot, ein Flug-Management-System und jede Menge weitere Technik: Die Bundeswehr stellt auf der IdeenExpo unter anderem das Exponat „Eurocopter 135 (EC 135)“ vor. Das ist ein Schulungshubschrauber, auf dem die künftigen Piloten der Bundeswehr ausgebildet werden.

Innerhalb von zwölf Monaten lernen die Flugschüler nicht nur die Beherrschung des EC 135, sondern sind nach ihrer Ausbildung unter anderem auch für den Instrumentenflug ausgebildet. Damit der Eurocopter 135 abheben kann, reicht jedoch ein einzelner Pilot nicht aus. „Jeder Hubschrauber benötigt eine Bodencrew von etwa 20 bis 30 Technikern und Wartungspersonal, um flugbereit zu sein“, sagt Kapitänleutnant Friederike Kallenbach. Piloten, Fluglehrer und Auszubildende werden auf der IdeenExpo von ihren Erfahrungen erzählen und für Fragen der Besucher zur Verfügung stehen. Die Schülerinnen und Schüler können sich auch über verschiedene Ausbildungsberufe informieren.

Auf der IdeenExpo ist der Eurocopter 135 zu sehen. © Bundeswehr

Zu sehen ist der Eurocopter 135 während der IdeenExpo von Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 14:00 Uhr und Freitag von 09:00 bis 11:00 Uhr. Ein Highlight ist, dass der Hubschrauber jeden Morgen während der Öffnungszeiten auf der ExpoPlaza landen und gegen 14:00 Uhr, beziehungsweise am Freitag um 11:00 Uhr, wieder abheben wird.

Exponat der Woche 4

Besucher schnuppern Polarluft auf der IdeenExpo

Viele Forscher sind sich sicher: Das Klima auf der Erde ändert sich. Experten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) aus Bremerhaven sind deshalb in der Antarktis unterwegs, um den Klimawandel zu dokumentieren. Wer davon einen Eindruck haben möchte, muss jedoch nicht extra zum Südpol reisen. Ein Team des Forschungsinstituts tourt von Mai bis August mit dem Projekt „Science on the road – Erlebe die Antarktis in Deiner Stadt“ durch Deutschland und ist mit seinem Exponat am 10. und 11. Juni auf der IdeenExpo vertreten. Hauptelement ist der Nachbau einer sogenannten Kabause, eine etwa vier mal fünf Meter große Wohneinrichtung. Dort können bis zu sechs Forscher auf engem Raum während ihres Aufenthalts in der Antarktis leben.

Eine originale Kabause in der Antarktis im Einsatz © Stefan Christmann, Alfred-Wegener-Institut (AWI)

Auf der IdeenExpo wird die Kabause zum Ausstellungsraum. Besucher können den „Wohnwagen der Forscher“ begehen. Wissenschaftler und Überwinterer führen zudem mit den Besuchern kleine Experimente durch. Wer sich wie ein Forscher fühlen will, darf an einer Fotostation in einen der Anzüge schlüpfen, der die Experten vor extremen Temperaturen schützt. Neben Forschungszelten, wissenschaftlichen Observatorien, einer Virtual-Reality-Station und einer großen Bodenkarte der Antarktis gehören moderierte Liveschaltungen zur Neumayer-Station III zum Programm. Das ist die Forschungseinrichtung des AWI in der Antarktis. „Uns ist es mit der Kabause und dem Polarcamp ein wichtiges Anliegen, die Besucher der IdeenExpo das Forscher- und Expeditionsleben in der Antarktis erleben zu lassen und dabei für Wissenschaften zu sensibilisieren“, betont Projektmanagerin Dr. Katharina Klein.

Exponat der Woche 3

Schüler gehen unsichtbarer Gefahr auf den Grund

Gemeinsam mit 23 weiteren Schulen löste die Schule am Dobrock Cadenberge im bundesweiten Schülerwettbewerb „Ideenfang: Erfinden – Entdecken – Entwickeln“ der Stiftung NiedersachsenMetall ihr Ticket für das Finale und präsentiert ihr Exponat auf der diesjährigen IdeenExpo. Im Laufe der Veranstaltung werden dann die Sieger aus drei Altersklassen gekürt.

Plastikmüll in den Ozeanen ist für die Umwelt ein großes Problem. Dabei muss der Abfall nicht immer sichtbar sein. Eine Gefahr für die Natur geht auch von sogenanntem Mikroplastik aus. Das sind Kunststoffteilchen mit einer Größe im Mikrometer- oder Nanometerbereich. Das Exponat der Schule am Dobrock Cadenberge beschäftigt sich deshalb mit dem Thema „Mikroplastik – Ein Problem für die Zukunft?“. Die Schülerinnen und Schüler wollen herausfinden, wie stark das Niedersächsische Wattenmeer und sein Boden belastet sind. Deshalb entstand die Idee, Mikroplastik sowohl in Salzlösungen als auch mit anderen Filtermethoden aufzufangen. Die Proben werden dabei unter anderem mit der Hilfe von Mikrosieben, einem Laptop und einem Lichtmikroskop untersucht. Ziel der Apparatur ist es, die Kunststoffteilchen so gut es geht zu zählen. Anschließend soll eine Aussage über die Intensität der Belastung im Wattboden getroffen werden. Dabei haben die Schüler bereits erste Beobachtungen machen können: Die Böden der Flüsse Elbe und Oste sind zum Beispiel deutlich weniger belastet als der Wattboden der Nordsee vor Cuxhaven.

 

Mit der Hilfe von Mikrosieben, einem Laptop und einem Lichtmikroskop untersuchen die Schüler (v.l.) Leon Grimm, Moritz Leichter, Niklas Reyels und Jan-Erik Feldberg kosmetische Produkte. © Schule am Dobrock Cadenberge

Mit dem Exponat wollen die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie wichtig innovative Forschung für den Umweltschutz ist. Oft gelangt Mikroplastik über kosmetische Produkte in das Meer, das verschiedene Unternehmen immer noch bei der Herstellung verwenden. Die Schule am Dobrock Cadenberge möchte während der IdeenExpo auf dieses Thema aufmerksam machen. „Wir freuen uns mit Besuchern, aber auch mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen, um zu einer schnelleren Lösung des Problems beizutragen“, sagt Sven Handel, Chemielehrer und einer der Projektleiter.

Exponat der Woche 2

Jugendliche werden zu kreativen Handwerkern 

Auf der IdeenExpo werden die Besucher am Stand der  Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN)  zu Tüftlern: Das Mitmach-Exponat „#kadra“ lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, selbst kreativ zu werden. Die Jugendlichen können unter der Anleitung des Metallbauers Kevin Höing und des Zweiradmechanikers Eric Höing einen individuellen Rahmen für ein Laufrad designen und anschließend selbst aus Holz nachbauen. Sattel, Räder und Lenker werden für eine Probefahrt anschließend angeschraubt. Die Besucher können das Exponat also direkt ausprobieren und mit ihrem Gefährt eine Runde auf dem Jugend-Event drehen. Wer mag, darf seinen eigenen individuellen Rahmen mit nach Hause nehmen und dort zu einem neuen Laufrad zusammensetzen.

Freie Bahn: Mit den selbstgestalteten Laufrädern geht es auf die Straße. © Handwerk Niedersachsen / Christine Seeger

Angesprochen werden durch die Mitmachaktion vor allem Jugendliche ab etwa 14 Jahren, um sie früh für das Handwerk zu begeistern. „Unsere Abenteuerwerkstatt mit insgesamt 5 Mitmachmodulen hat ein großes Ziel: Wir wollen Jugendliche dazu animieren, Handwerk auszuprobieren und Spaß am Machen und an der handwerklichen Arbeit zu entwickeln“, erläutert Karl-Wilhelm Steinmann, Vorsitzender der Landesvertretung der Handwerkskammern in Niedersachsen. Mit Spannung blickt Rüdiger Tamm, Leiter der Werkakademie für Gestaltung und Design im Handwerk Niedersachsen, bereits jetzt auf die IdeenExpo: „Am meisten freue ich mich auf die stolzen Gesichter der Jungen und Mädchen, die bei uns am Stand das Laufrad zusammengebaut haben.“

Der Kreativität sind beim Bau des Rahmens für das Laufrad keine Grenzen gesetzt. © Handwerk Niedersachsen / Christine Seeger

Exponat der Woche 1

Eine virtuelle Reise in das Innere des Körpers

Die AOK ermöglicht auf der IdeenExpo seltene Einblicke: Mit dem Körper-Kompass gehen die Besucher auf eine virtuelle Reise in das Innere des menschlichen Körpers. Mittels Virtual-Reality, einer computergenerierten, interaktiven künstlichen Realität können die Kinder und Jugendlichen in Echtzeit das Gehirn, das Herz und das Skelett mit all ihren Besonderheiten erkunden. „Mit dem Körper-Kompass ist es uns gelungen, das Thema Gesundheit spielerisch mit der Digitalisierung zu verbinden“, betont Insa Fabig, Vorstandsreferentin der AOK Niedersachsen. 

Mittels Virtual-Reality taucht Romain Deltour in den menschlichen Körper ein. ©AOK

Zu sehen gibt es das exklusive Virtual-Reality-Erlebnis nur auf der IdeenExpo. Es ist extra für das Jugend-Event entwickelt und programmiert worden. Damit am Ende ein authentisches und seriöses Erlebnis entsteht, haben Fachleute einer Digitalagentur fünf Monate lang daran gearbeitet. Fabig: „Ich freue mich schon auf die gespannten Gesichter an unserem Stand. Als außenstehender Besucher kann man zunächst ja nur erahnen, was einen in der digitalen Welt erwartet. Das macht neugierig und öffnet den Blick der Besucher für das Thema Gesundheit.“  

Gemütliche Sessel laden Besucher am Stand der AOK zum Verweilen ein. ©AOK

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Hier kannst du einen Blick hinter die Kulissen werfen und schauen, wer an der IdeenExpo mitwirkt.

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Pressekonferenz zur Verkündung des Live-Programms 21.3.2017
21. März 2017

Das Live-Programm der IdeenExpo

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06. März 2017

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