Die Mitmach-Exponate

Die Mitmach-Exponate sind die eigentlichen Stars der IdeenExpo – hier werden Technik und Naturwissenschaften erlebbar.

Auf der IdeenExpo 2026 gibt es eine Vielzahl von Exponaten zu entdecken – getreu dem Motto: Mach doch einfach!

Quantum Arcade

Willkommen bei Quantum Arcade! Ihr könnt bei uns Qaboom und Quantum Quest spielen, zwei neu entwickelte Videospiele zu Quantengattern und Quantencomputing. Qaboom ist ein Puzzlespiel für 1-2 Spieler:innen, das an den Klassiker Tetris erinnert und mit Qubits und Quantengattern funktioniert (mit cooler Retro-Musik). Quantum Quest ist ein Abenteuerspiel, in dem ihr in eine Quantenzukunft teleportiert werdet und dort viele kleine Aufgaben zum Thema Quantencomputing lösen müsst. Für alle Gamer:innen und diejenigen, die es werden wollen! Press Q to start!
Im Müsli-Werk wirst du selbst Teil der Lebensmittelverarbeitung: Fülle dein Müsli in einen Becher und verschließe ihn mit einer echten Siegelmaschine – genau so, wie es auch in vielen Molkereien täglich passiert. Kombiniert mit proteinrechen Milchprodukten wie Joghurt, Quark oder Milch entsteht so aus einfachen Zutaten ein praktisches Frühstück zum Mitnehmen. Ganz nebenbei erfährst du, welche Rolle Proteine in unserer Ernährung spielen und welche Berufe dafür sorgen, dass Lebensmittel sicher abgefüllt und verpackt werden. Mach mit und erlebe selbst, wie dein Müsli in den Becher kommt.
Beim Protein-Check ist dein Wissen gefragt: Wie gut kennst du dich mit Eiweiß in Lebensmitteln aus? An der interaktiven Medienstation kannst du Quizfragen rund um Proteine beantworten oder mit digitalen Schiebereglern einschätzen, wo verschiedene Lebensmittel auf einer Protein-Skala landen. Liegt dein Tipp richtig? Die Auflösung erscheint direkt auf dem Bildschirm. Teste dein Wissen – und finde heraus, wie gut du dich mit Proteinen auskennst.

Die 21-Gramm-Challenge für deinen Start in den Tag

Bei dieser Challenge kommt es auf Gefühl und Zielgenauigkeit an. Wirf die Säckchen aufs Spielfeld und sammle dabei Proteine mit den verschiedenen Lebensmitteln. Dein Ziel: möglichst nah an die 21 Gramm kommen – perfekt für ein gutes Frühstück. Welche Kombination bringt dich am besten ans Ziel? Überleg dir gut, mit welchen Lebensmitteln du ins Rennen gehst. Mit jedem Wurf wächst deine Protein-Summe, und am Ende zeigt sich, ob deine Strategie aufgeht. Schaffst du die 21?

Balancierende Mechatronische Systeme

Wir zeigen, wie scheinbar unmögliche Gleichgewichtszustände technisch realisiert werden. Erlebe das inverse Pendel live: eine instabile Stange, die dank komplexer Regelungsalgorithmen nicht nur ausbalanciert, sondern auch aufgeschwungen werden kann. Als mobiles Äquivalent stellen wir den Balancierroboter DIABLO aus. Dieser zweirädige, mobile Roboter hält sich selbst in der Balance. Entdeckt, wie ähnliche Konzepte vom inversen Pendel auf einen mobilen Roboter übertragen werden, um ihn zu steuern und zu stabilisieren, und erfahrt mehr über vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Forschung und Entwicklung.

Mission O2-frei – Das Weltall im Labor

Wie produziert man im Weltall – ganz ohne Sauerstoff? Auf unserer Mission O2-frei könnt ihr erleben, warum diese extreme Umgebung eine echte Herausforderung für die Herstellung, Verarbeitung und Reparatur von Bauteilen ist. Im Sonderforschungsbereich „Sauerstofffreie Produktion“ arbeiten wir im Labor mit speziellen Anlagen, in denen es weniger Sauerstoff gibt als auf dem Mond. Für die IdeenExpo holen wir dieses Forschungsfeeling zu euch: Unser O2-frei-Simulator zeigt euch, wie Forschende unter solchen Bedingungen arbeiten. Stellt eure Geschicklichkeit auf die Probe, meistert die Aufgabe im Simulator und sichert euch euren Preis!

Berechnung der Beanspruchung in einem Bauteil

Die Berechnung komplexer Bauteile wird am Computer simuliert. Die bekannteste Methode dafür ist die Finite Elemente Methode. Am Tablet können Kinder und Erwachsene zum Beispiel ausprobieren, wie belastbar ein mit dem Finger gemaltes oder mit der IKM-App konstruiertes Bauteil ist. Wer nicht selber mitmachen möchte, kann beim Experimentieren zusehen.

Wie baut man à la da Vinci Brücken?

Da Vincis Brücke hält ohne Verbindungselemente – wenn sie sorgfältig gebaut wurde! Mit hölzernen Balken kannst du selbstständig die Brillanz von Leonardo da Vincis Idee erleben. Eine Brücke, die für sich alleine steht – ohne einen Nagel, Leim, Klebstoff oder andere Befestigungsmittel.
Hochhäuser in Erdbebengebieten bauen? Eine gute Idee? Testet an unserem Erdbebensimulator aus, wie Hochhäuser auf Erdbeben reagieren. Lernt spannende Methoden aus dem Bauingenieurwesen kennen, mit denen sich die Bewegungen eines Gebäudes dämpfen lassen. Übrigens: Wir haben den Quellcode und alle Bauanleitungen online veröffentlicht – ihr könnt den Simulator also nachbauen und damit neue Experimente und Ideen entwickeln. Vielleicht wird daraus ja eure eigene Ingenieur-Idee?
Am match erforschen wir den Einsatz unseres Roboterhunds Emma für den Einsatz in Erdbebengebieten zur Suche nach Überlebenden. Dazu soll Emma mit ihrem Arm und einem Rüssel in zerstörten Gebäuden nach Überlebenden suchen. Durch ihre Beine kann Emma auch auf schwierigem Untergrund laufen und durch ihre Kameras hat sie einen Rundumblick.

Windkraft selbst erzeugen - Wie viel Power steckt in dir?

Wie viel Wind könnt ihr erzeugen? Durch Pusten, Wedeln oder Föhnen könnt ihr ein kleines Windrad zum Drehen bringen. Integrierte Sensoren zeigen euch wie schnell. Schaffst du den Rekord zu knacken?

Vermessung der Welt – Geodäsie in 3D

Wie lässt sich die Welt im Vorbeifahren vermessen und virtuell entdecken? In der modernen Geodäsie werden heutzutage in kurzer Zeit ganze Gebäude und Straßenzüge schnell und hochgenau aufgenommen. Hierfür kommen unter anderem Laserscanner oder Kameras zum Einsatz. Aus diesen großen Datenmengen lassen sich zum Beispiel 3D-Stadtmodelle erstellen. Erlebt unser Mobile Mapping Fahrrad, auf dem diese Sensoren verbaut sind und seht live, wie damit 3D-Daten erfasst werden. Außerdem könnt ihr euch bei uns mit einer VR-Brille virtuell durch Hannover bewegen und dabei mithilfe eurer Körperbewegungen selbstständig navigieren.

Wie fühlt sich Strom an?

Mutige können hier (ganz ohne Gefahr) herausfinden, wie sich Strom anfühlt. Man legt beide Hände auf die Metallplatten und lässt einen Freund oder eine Freundin die Kurbel drehen. Was dann passiert? Ausprobieren!

Klangbank - die Magie des Stroms.

Nehmt Platz, reicht euch die Hand und spürt die Magie! Die Bank fängt an zu vibrieren und gibt Geräusche und Lichtsignale von sich, wenn der Stromkreis zwischen den beiden Messingplatten geschlossen ist. Auch wenn man es nicht spürt, der Körper schließt den Stromkreis und steuert so die Klangbank.

MAN Truck der Zukunft

Am MAN Stand gibt's einen Truck der sieht aus, als würde er jeden Asphalt dominieren. Breit, böse und ready to roll. Hier gibt's einen E-Motor der flashed, Technik die smater ist als dein Handy und Features die einfach nur cool sind.
Wie viel Strom kannst du erzeugen? Windkraftanlagen machen aus Wind elektrischen Strom. Aber: Was passiert mit der Strömung hinter der Windkraftanlage? Und wie beeinflussen sich mehrere Anlagen gegenseitig? Das untersuchen Forschende am MPI-DS in einem großen Windkanal – ganz ähnlich wie in diesem Modell. Finde heraus, wie du die Windkraftanlagen am besten ausrichtest, damit sie den meisten Strom produzieren!

Das chaotische Doppelpendel (MPI DS)

Hast du es schon ausprobiert? Dann hast du sicher gemerkt: Obwohl beide Pendel fast gleich starten, bewegen sie sich schon nach kurzer Zeit völlig unterschiedlich. Warum? Weil das System auf kleinste Unterschiede stark reagiert – das nennt man chaotisches Verhalten. Solche Abläufe sind unvorhersehbar und kommen auch in der Natur vor, zum Beispiel beim Wetter. Dieses Experiment zeigt, wie schwer es ist, komplexe Dinge genau vorauszusagen.

Aus Chaos wird Muster (MPI DS)

Was passiert, wenn viele Teilchen oder Zellen auf engem Raum zusammentreffen? Wie hängt das Verhalten als Gruppe von der Aktivität Einzelner ab? Probiere es aus: Stell mit den Reglern ein, wie stark sich Teilchen bewegen, wie hungrig sie sind oder wie sehr sie sie sich anziehen oder abstoßen. Auf dem Bildschirm an der Wand siehst du, wie sich ihr Verhalten verändert. Solche Prozesse nennt man Selbstorganisation: Viele Teilchen beeinflussen sich gegenseitig - so entsteht ganz von selbst neues Verhalten und eine höhere Ordnung. Solche Kräfte nennt man nicht-reziproke Wechselwirkungen - mehr dazu erfährst du an der Station Die Physik von Liebe und Hass!

Infotresen der Uni Göttingen

Du weißt noch nicht, was du nach der Schule machen sollst? Ob eine Ausbildung oder ein Studium für dich das richtige ist? Komm an unseren Stand und informier dich über das Ausbildungs- und Studienangebot an der Uni Göttingen. Wir haben außerdem super spannende Forschungsbereiche unserer Uni dabei, bei welchen du viel über nachhaltige Energie, KI und Medizinforschung lernen kannst. Und falls dein Kopf sich vor lauter spannenden Themen noch nicht dreht, kannst du auf unserer virtual Reality Schaukel ins Universum fliegen.

Wirbelnder Zylinder (MPI DS)

Wie bewegt sich Luft? - Probier’s aus! In diesem Zylinder kannst du die Luft kräftig in Bewegung setzen! Durch einen Ventilator entsteht eine drehende Strömung – und darin wirbeln die großen weißen und die kleinen bunten Kugeln dann ordentlich durcheinander. Je nachdem, welche Schablone du nimmst, ändert sich die Strömung: Mal dreht sie sich eher ruhig und gleichmäßig, mal wird sie chaotisch und turbulent. Beobachte genau: Wo sammeln sich die Kugeln? Verhalten sich die großen anders als die kleinen? Und was passiert, wenn du die Stärke der Strömung veränderst? Diese Station wurde von der Klasse 5MINT1 des Felix-Klein-Gymnasiums gemeinsam mit dem MPI-DS entwickelt und gebaut.

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Herz- und Gehirnerkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Teste hier dein Wissen und erfahre mehr zu den Erkrankungen • Alzheimer • Herzschwäche • Parkinson • Schlaganfall • Herzinfarkt • Hörverlust

Bau Dir deine eigene Taschenlampe - Ausbildungsinfo

Du interessierst dich für Technik? Bei uns kannst du dir selber deine eigene Taschenlampe bauen und dabei viel über unsere verschiedenen Ausbildungsberufe erfahren. An der Georg-August- Universität Göttingen arbeiten etwa 100 Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsberufen, wie zum Bespiel Feinwerkmechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme, Verwaltungsfachangestellte, Biologielaboranten und vielen mehr.

Herstellung und Speicherung von grünem Wasserstoff (SFB 1633)

Alle sprechen heutzutage von grünem Wasserstoff, aber was ist das eigentlich? Bei uns kannst du erfahren, wie man Wasserstoff nur durch Strom aus Wasser herstellen kann, wie man ihn speichert und ihn wieder für die Stromerzeugung nutzt. Wasserstoff ist besonders dann interessant, wenn es gerade zu viel Sonne oder Wind gibt und mehr Energie als nötig hergestellt wird. Dann kann man den überschüssigen Strom mithilfe von Wasserstoff speichern und später wieder nutzen. Das ist aber gar nicht so einfach, weshalb der Sonderforschungsbereich 1633 intensiv an dieser Technik forscht. Bei uns kannst du selbst ausprobieren, welche Herausforderungen es noch gibt und woran aktuell gearbeitet wird.

Nachhaltige Elektrochemie (SFB 1633)

Viele Industrieprozesse brauchen im Moment noch hohe Temperaturen, hohen Druck oder gefährliche Chemikalien und stoßen viel Kohlenstoffdioxid aus. Deswegen wird intensiv nach alternativen Wegen zur Herstellung wichtiger Chemikalien geforscht. Eine besonders spannende Möglichkeit ist es, chemische Reaktionen mit Strom anzutreiben, auch Elektrochemie genannt. Dadurch können viele Reaktionen stattfinden, ohne dass zusätzliche Chemikalien, Hitze und Druck nötig sind. Im Sonderforschungsbereich 1633 untersuchen wir, wie man dieses Prinzip nutzen kann: Kann man z.B. mit Strom Kohlenstoffdioxid in nützliche Chemikalien umwandeln? Oder Ammoniak für Dünger herstellen? Oder Moleküle verändern, die man für Medizin, Farben oder Treibstoffe braucht? Wie genau das funktioniert, kannst du hier entdecken!

Trainiere Neuras künstliches Gehirn (GWDG)

Erlebe das Gehirn von Neura, wo künstliche Intelligenz (KI) auf spannende Weise lernt! Du kannst Neura helfen ihr künstliches Gehirn zu trainieren. Sehe auf einer LED-Wand wie Neuras künstliches Gehirn lernt. Auf einem Tablet malst Du ein einfaches Bild. Mit einem Knopfdruck wird das Bild Neuras künstlichem Gehirn zugeführt. Dann bemüht sich ihr Gehirn dein Bild zu erkennen. Die Intensität der LEDs zeigt den Fortschritt in Neuras Gehirn an. Du selbst entscheidest, ob Neura dein Bild richtig oder falsch erkannt hat. Mit deinem Feedback trägst Du zum Training der KI bei! Verpasse nicht, Neuras KI-Gehirn zu erleben! Eine einzigartige Gelegenheit, Technologie und Lernen zu verbinden und die Welt der künstlichen Intelligenz zu entdecken!

Schwing dich in einer Virtual Reality ins Universum

Diese innovative Kombination aus Schaukel und virtueller Realität lässt Träume wahr werden. Fühl dich frei. Sei gespannt. Die Welt ist offen. Mit jeder Schaukelbewegung schwebst du höher und höher - über Dächer und Bäume, durch Wolken und ins All. Die Intensität der eigenen Bewegung beeinflusst dein Erlebnis.

STED-Mikroskopie: ein Fenster in die Nanowelt der Zellen

Das Innere von Zellen mit ausreichendem Detail im Lichtmikroskop zu untersuchen, dafür war mit der Beugungsgrenze des Lichts lange eine natürliche Grenze der Bildschärfe gesetzt. Mit dem Prinzip der STED- (Stimulated Emission Depletion) Mikroskopie wurde ein Weg gefunden, um diese Grenze zu überwinden. Sie ermöglicht es einzelne Strukturen scharf abzubilden, die weniger als 200 Nanometer (Millionstel Millimeter) groß sind. Forschende können damit direkt in das komplexe Regelwerk biologischer Zellen blicken.

Hören mit Licht - optisches Cochlea-Implantat

In unserem Ohr befindet sich die Hörschnecke, auch Cochlea genannt. Dort sitzen winzige Sinneszellen, die sogenannten Haarzellen. Sie wandeln Schallwellen in elektrische Signale um. Über den Hörnerv gelangen diese Signale in das Gehirn. Funktionieren die Zellen nicht mehr, kommt es zum Hörverlust. Diese Funktion kann ein Cochlea-Implantat übernehmen: Ein Draht überträgt die Schallwellen, die von außen ankommen, als elektrische Signale bis zur Hörschnecke im Innenohr. Der Hörnerv wird dadurch aktiviert, eingeschränktes Hören ermöglicht. Göttinger Wissenschaftler*innen entwickelten ein neues Implantat: Es regt durch Lichtimpulse den Hörnerv im Ohr gezielter an. Durch die optische Technik könnten Menschen wesentlich besser hören.

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Mikroskopische Aufnahmen bieten Einblicke in den feinen Aufbau von Zellen und Geweben. Erfahre mehr über die inneren Gefüge und den Aufbau einer Zelle. Erkennst du die Anordnungen der einzelnen Teile zueinander? Probiere es aus!

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Das MBExC nutzt und entwickelt moderne Bildgebungsverfahren, um winzige, Milliardstel Meter kleine Strukturen in Zellen zu enthüllen und vielschichtige Zellnetzwerke dreidimensional abzubilden. Der Holocube bietet ein 3D-Erlebnis verschiedener mikroskopischer Ansichten, die in das Innere von Herz- und Nervensystem blicken lassen. Hier wird u.a. gezeigt: Entwicklung des Nervensystems im Zebrafisch. Lage eines optischen Cochlea-Implantats in der Hörschnecke eines Weißbüschelaffen.
Die Glasblöcke zeigen den Verlauf der Ausbreitung der elektrischen Erregung in einem Schweineherz. Bei Herzrhythmusstörungen breitet sich diese Erregung in Form von Wirbeln ähnlich einem Tornado im Herzmuskel aus. Ein einzelner Wirbel erzeugt oft weitere Wirbel. Dieser elektrische Wirbelsturm führt dazu, dass das Herz kein Blut mehr pumpen kann. Es droht der plötzliche Herztod. Der implantierte Defibrillator überwacht den Herzrhythmus stetig. Sobald eine gefährliche Herzrhythmusstörung erkannt wird, beendet er diese durch einen starken Stromstoß. Das Herz kann wieder normal weiterschlagen. Für Patient*innen ist das sehr schmerzhaft und oft traumatisierend und schädigt das Gewebe. Daher werden Defibrillatoren entwickelt, die mit weniger Energie auskommen.
Aus einfachen Regeln entstehen spannende Muster - ganz von selbst! In jedem Zeitschritt verändert sich das Bild: Zellen verschwinden oder bleiben, neue Formen entstehen. Dieses Spiel wurde 1970 vom Mathematiker John Conway erfunden. Es zeigt, wie aus einfachen Regeln komplexe Strukturen entstehen - die wachsen, sich bewegen und miteinander interagieren. Forschende am MPI-DS gehen den umgekehrten Weg: Sie versuchen die Regeln und Prinzipien zu entschlüsseln, aus denen Ordnung und Muster durch Selbstorganisation entstehen.

CavLift - Der mobile Seilfahrtsimulator

Seit 2011 gibt es den Untertagesimulator CavLift. Dieser mobile Informationscontainer bietet maximal zehn Personen Platz und dient der virtuellen Befahrung von einzelnen Kavernen und ganzen Kavernenfeldern. Die Ergebnisse der Kavernenvermessung werden genutzt, um eine Reise in unterschiedliche Hohlräume zu simulieren. Die virtuelle Seilfahrt wird stereoskopisch präsentiert. Jeder Fahrgast erhält vor der Reise eine 3D-Brille und einen Schutzhelm. Pneumatisch betriebene und mit der 3D-Animation synchronisierte Zylinder sorgen während der Fahrt für die nötige Dynamik.
Reaktionstester besteht aus einem Geografie Quiz (Zuordnung von Städten auf einer Weltkarte), einer elektronischen Waage, auf der man Gewichte ausloten muss (Logikspiel) und einem Heißen Draht (Geschicklichkeitsspiel); je nach erreichter Punktzahl fährt ein Bohrstrang daraufhin in die Erde.

Kristallstrukturanalyse mithilfe von Ultraschall

Die geologische Materialuntersuchung mittels Rönt-genstrukturanalyse spielt eine zentrale Rolle, da sie die wohl wichtigste Methode zur Bestimmung von Kris-tallstrukturen ist. Sie basiert auf der Bragg-Bedingung, die die Interferenz von Wellen bei Reflexion am Kristallgitter beschreibt. In unserem Projekt zeigen wir, dass dieses Prinzip auch für Ultraschall gilt. Durch die größere Wellenlänge und geringere Ausbreitungsgeschwindigkeit wird das Verständnis von Interferenz erleichtert. Zur Veranschaulichung entwickelten wir ein Modell: Ein Ultraschall-Lautsprecher im Brennpunkt eines Parabolspiegels erzeugt ein paralleles Wellenfeld, das auf ein Kristallmodell trifft. Eine eigens entwickelte Schaltung ermöglicht die Messung, Auswertung und sogar akustische Darstellung der Bragg-Winkel.

Kannst Du Cocktails shaken - wie ein echter Barkeeper?

Geschüttelt oder gerührt? Wie bereitet man einen Cocktail professionell zu? Hast Du Lust von der Vorbereitung über die Zubereitung bis zum Verkosten einiges über das fachgerechte Cocktail shaken zu erfahren sowie über die Berufe in Hotellerie & Gastronomie. Sa+So um 10 bis 17 Uhr I Mo-Fr um 14 bis 17 Uhr; immer zur vollen Stunde

Kannst Du Eis herstellen - wie ein professioneller Eismacher?

Liebst Du cremiges oder fruchtiges Eis? Bei uns lernst Du, wie Du Eis selbst herstellen kannst. Was Du für die Vorbereitung benötigst und wie Du es professionell zubereitest. Natürlich probierst Du auch das Eis und erfährst dabei etwas über die Berufe in Hotellerie & Gastronomie. Sa+So um 10:30 bis 17:30 Uhr I Mo-Fr um 14:30 bis 17:30 Uhr - immer zur halben Stunde

Kannst Du Teller balancieren - wie ein Service-Profi?

Teller tragen kann doch jeder, oder? Ok, aber wie geht das fachgerecht? Und wie viele Teller schaffst Du auf einmal - vor allem, wenn etwas auf dem Teller liegt? Meisterst Du unseren Parcours? Balancierend, ein Treppchen hoch und wieder runter, im Slalom, … Bei uns wirst Du zum Tellertrage-Jongleur, damit fällst Du an jedem Buffet und auf jeder Party auf. Außerdem erfährst Du einiges über die Berufe in Hotellerie & Gastronomie. Sa+So um 10:15 bis 17:15 Uhr I Mo-So um 14:15 bis 17:15 Uhr immer stündlich, um viertel nach.

Kannst Du Kräuter erkennen - wie ein Koch oder eine Köchin?

Teste Deine Sinne: Wie gut ist Dein Geruchs-, Tast- und Geschmackssinn? Vielleicht erkennst Du auch einige Kräuter mit bloßem Auge. Wir sind gespannt. Vor allem ob Du herausfindest, welche Zutaten in unserer Kräuterlimonade stecken. Ganz nebenbei erfährst Du auch etwas über die Berufe in Hotellerie & Gastronomie. Sa+So um 10:45 bis 16:45 Uhr I Mo-Fr um 14:45 bis 16:45 immer stündlich, um viertel vor.

Schreibe uns